Best-Practice-Beispiel

Pietsch-Gruppe | Ahaus

 

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist uns wichtig, weil… immer mehr Beschäftigte vor der Herausforderung stehen, neben dem Beruf auch Angehörige zu pflegen.

Als verantwortungsvoller Arbeitgeber erkennen wir die Belastungen, die damit einhergehen, und möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, das Verständnis, Flexibilität und konkrete Unterstützung bietet. Eine gute Vereinbarkeit trägt nicht nur zur Gesundheit und Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden bei, sondern auch zur langfristigen Bindung und Motivation unserer Fachkräfte.

Wir unterstützen pflegende Beschäftigte mit… einem umfassenden Maßnahmenpaket, das auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

 

Dazu gehören:

  • Employee Assistance Program (EAP) mit professioneller Beratung,
  • mehrere Pflege-Guides zur schnellen Orientierung,
  • flexible Homeoffice-Angebote,
  • individuelle Arbeitszeitanpassung,
  • interne psychologischer Beratung,
  • Workshops und Informationsmaterial,
  • Beratungsangebote zu Pflege und Entlastung,
  • Einladung zu regelmäßigen Treffen und Infoveranstaltungen, um den Austausch zu fördern und aktuelle Themen aufzugreifen.

Wir sehen in der Implementierung eines betrieblichen Pflege-Guides langfristige Vorteile für die Personalstrategie, weil... ein betrieblicher Pflege-Guide Transparenz und Orientierung schafft – sowohl für Betroffene als auch für Führungskräfte.

 

Langfristig stärkt er:

  • die Mitarbeitendenbindung, da Beschäftigte sich in schwierigen Lebenslagen unterstützt fühlen,
  • die Arbeitgeberattraktivität, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels,
  • die Unternehmenskultur, indem Fürsorge und Wertschätzung gelebt werden,
  • die Führungskompetenz, da Führungskräfte klar wissen, wie sie Mitarbeitende mit Pflegeaufgaben unterstützen können,
  • und die Resilienz der Organisation, da Belastungssituationen frühzeitig erkannt und begleitet werden.

Wir schaffen es, das Thema Pflege zu enttabuisieren und dass die Mitarbeitenden offen über ihren Unterstützungsbedarf sprechen, weil...

  • wir auf eine offene und wertschätzende Kommunikationskultur setzen, in der Pflege als selbstverständlicher Bestandteil des Lebens anerkannt wird. Ein zentraler Schlüssel ist die Sensibilisierung und Schulung unserer Führungskräfte, damit sie Pflegebedarfe frühzeitig erkennen, empathisch reagieren und aktiv Unterstützung anbieten können.
  • uns die klare Haltung der Unternehmensleitung wichtig ist: Die Unternehmerfamilie steht sichtbar hinter dem Thema und unterstützt unsere Maßnahmen ausdrücklich – das schafft Vertrauen und senkt die Hemmschwelle, sich zu öffnen.
  • durch regelmäßige Informationsangebote, interne Veranstaltungen und den offenen Austausch mit Betroffenen zeigen: Pflege ist kein Tabuthema – wir nehmen es ernst und stehen solidarisch hinter unseren Mitarbeitenden.

Unsere drei wichtigsten Learnings aus unserem Engagement für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sind:

  1. Individuelle Lösungen wirken besser als Standardangebote – Flexibilität und persönliche Gespräche sind entscheidend.
  2. Sensibilisierung ist der Schlüssel – Erst durch gezielte Kommunikation wird Pflege als Thema im Unternehmen sichtbar und enttabuisiert.
  3. Unterstützung zahlt sich aus – Beschäftigte, die sich gut begleitet fühlen, bleiben leistungsfähig, loyal und engagiert – auch in schwierigen Lebensphasen.